Als Nachfolger von Windows 7 ist Windows 8 mit einem anderen Ansatz angetreten: Es soll zur Vereinigung zwischen den Desktop- und Mobilanwendungen auf Mobilgeräten kommen. Gerade in Bezug auf die Nutzung von Windows 8 auf Smartphones und Tablets hat Microsoft speziell die sogenannten ARM-Prozessoren angesprochen.

Kunden von freiarbeiter.com , die häufig selbst mobil arbeiten und gerne virtuelle Assistenten nutzen, werden sehr wahrscheinlich früh auf Windows 8 stoßen, da sie auch zur Zielgruppe der Mobile Workers gehören – sofern sie in der Windows-Welt zuhause sind.

Nach der Installation kann ich als Nutzer gleich feststellen, dass die neue Windows 8 – Oberfläche deutlich anders daher kommt, als alle Windows-Betriebssysteme bis dato. Während Microsoft bisher stets auf die Taskleiste als Ausgangspunkt aller wichtigen Anwendungen gesetzt hat, zeichnet sich Windows 8 dadurch aus, dass alle wichtigen Anwendungen mittels einer Kachelform auf dem Monitor erscheinen. Von hier aus kann ich auf die wichtigen Anwendungen jeweils per Klick auf eine Kachel auswählen. Den bekannten Desktop erhielt ich nur, nachdem ich auf die Kachel „Desktop“ klickte. Dafür sah alles wie gewohnt, mit den bekannten Fenstern und allen gewohnten Windows Anwendungen. Diese können je nach Größe auch variieren. Besonders bezeichnend finde ich es aber, dass eben nicht mehr der Desktop bei Windows 8 im Vordergrund steht, sondern lediglich die App und auch die App-Funktion. Der Desktop kann ähnlich einer App geschlossen werden. Auch ist es möglich, diesen einzugrenzen, zum Beispiel auf eine Seite des Bildschirms.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist: Ich konnte mich nach der Installation von Windows 8, die überraschend schnell durchgeführt wird, mit einem bestehenden Microsoft-Konto anmelden (vorausgesetzt, ein solches Konto ist vorhanden).
Angenehm und überraschend zugleich ist, dass ich gleich nach der Anmeldung Zugriff auf den Windows-Onlinespeicher „Sky Drive“ erhalte. Hinzu kommt, dass ich bei der Verwendung der gleichen E-Mail-Adresse, ob nun bei Windows oder den verschiedenen sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Xing etc.), umgehend einen automatischen Zugang zu den jeweiligen Kontaktinformationen erhalte. Hilfreich fand ich auch, dass ich – parallel zu einem eigentlichen Windows-Konto – ein Test-Konto einrichten kann, das auf lokaler Ebene installiert wird.

Für gewöhnungsbedürftig empfinde ich bei den Tests hingegen, dass ich per Startbildschirm nicht mehr Ordner öffnen kann. Alle Verknüpfungen, die möglich sind, werden auf dem Bildschirm abgelegt, was nicht unbedingt der Nutzerfreundlichkeit dient, vielmehr den Bereich Struktur und Design zu stören scheint. Um mehr Übersicht zu erhalten, musste ich anfangen, jene Kacheln, die mir überflüssig erschienen, mit der Maus zu löschen. Ohnehin erscheint mir die Verwendung der Kacheln bei einem PC mit Touchscreen oder Tablett deutlich sinnvoller. Ansonsten sind mir die Mauswege schlicht zu lang.

Hilfreich wiederum ist das eingerichtete Schnell-Menü, das sich an der Stelle der ehemaligen Start-Schaltfläche befindet. Das Schnell-Menü ist nur erreichbar, indem die rechte Maustaste an dieser Stelle eingesetzt wird. Viele andere Neuerungen kommen hinzu, wie beispielsweise der neue Internet Explorer 10, der bei Windows 8 in zwei Versionen vorhanden ist.

Mein Fazit: vieles ist anders, manches davon ist gewöhnungsbedürftig, aber letztlich nimmt Microsoft mit Windows 8 Rücksicht auf die Neuentwicklung der letzten Jahre, die vor allem durch die neue Smartphone- und App-Welt geprägt worden ist.