…dann ist Prezi vermutlich ein Espresso.

Das kostenlose webbasierte Tool zum Erstellen und Vorführen hebt sich deutlich von der monotonen Powerpointmasse ab. Prezi stellt dabei eine Kohärenz zwischen visuellen Stimuli und den dahinterliegenden Daten her.

Sicherlich nutzen Sie Google Maps. Stellen Sie sich vor, Ihre Präsentation könnte ähnlich einer hochdetaillierten Landkarte navigiert werden. Statt wie bei einem archaischen Diaprojektor die Schnarcher mit dem Bildwechsel zu unterbrechen, hätte Ihre Präsentation interessante Übergänge in Form von Kameraschwenks und Zoombewegungen. Zudem würde es sich beim Material nicht mehr um eine dröge Ansammlung von Daten handeln, sondern dahinter stünde plötzlich eine aufregende Geschichte.

Bei der Arbeit mit Prezi werden Ihre kinematografischen Fähigkeiten gefordert. Ihre Kreativität. Ihre Erzählerqualitäten. Aber auch Ihre Fähigkeit, analytische Konzepte in verständliche Tropen zu verpacken. Im Endresultat steckt dafür aber auch wesentlich mehr Persönlichkeit und Leben, als in einer virtuellen Diaschau, die am besten noch völlig überladene Slides aufweist. Nach kurzer Einarbeitung stellt sich Prezi als Denkhilfe heraus: der visuelle Erstellungsprozess wirkt sich stützend und fördernd auf die Kreativität aus. Der User ist weder an eine bestimmte Anzahl von Slides, noch an eine Sequenz gebunden. Dazu kommt, dass Prezi außerordentlich leicht zu verwenden ist. Kostenlos ist es übrigens auch (für etwas Kleingeld gibt es auch zusätzliche Features wie Onlinespeicher und private Präsentationen, standardmäßig ist der Content auf Prezi allen zugänglich).

Machen Sie sich am besten selbst ein Bild anhand des Videos und probieren Sie Prezi einfach mal aus.