Die neue Version von Things ist endlich erschienen: Things 2.0

Cultured Code haben sich mit dem letzten Update wirklich viel Zeit gelassen, dazwischen lag eine langwierige offene Betaphase rund um die Cloud-Funktionalität herum. Da GTD- oder Getting-Things-Done-Systeme zumeist auf dem Smartphone, Tablet (wenn vorhanden) und PC/Mac gleichzeitig genutzt werden, ist eine möglichst unproblematische Synchronisierung wünschenswert.

Seit der Möglichkeit die eigenen Endgeräte via WLAN mit iTunes zu synchronisieren, wählten viele Nutzer einen praktischen Standort als Ladestelle, die unabhängig vom Desktop/Notebook das Smartphone oder Tablet mit Strom versorgen würde. Ohne eine robuste Synchronisationslösung, welche auch raumüberbrückend funktionieren würde, wäre ein solches Vorgehen gar nicht möglich.

Der andere interessante Fall zum Thema Sync ist die Redundanz. Was wenn das Smartphone fleißig mit Planung und Aufgaben gefüttert wurde, um kurz darauf in einen Bach zu fallen? Wer seine missionskritischen Details in der Cloud ablegt, steht etwas sicherer dar, zumindest was Umwelteinflüsse und plötzliche Geräteschäden angeht.

Cultured Code bieten mit Things Cloud eine eigene Cloud für ihr GTD-basiertes Produkt an. Selbstverständlich sind die neuen Produkte nahtlos in diese Cloud integriert worden.

Eine neue Daily Review Liste zeigt aktuell fällige, überfällige und geplante Aufgaben nun separat an. Somit kann der Nutzer selbst entscheiden, welche davon er wirklich heute erledigen möchte. In der Vergangenheit zerstörte die Abwesenheit einer solchen Trennung die Möglichkeit zur selbstbestimmten Tagesplanung. Zusätzlich hat die Daily Review Sektion eine Prokrastinationsfunktion, die fällige Aufgaben verschiebt.

Über einen Brückenweg ist sogar die Eingabe von Aufgaben via Siri möglich. Hierbei nutzt Things den Übergang vom iPhone via iCloud hin zu der “Erinnerungen” App in Mountain Lion. Somit werden auf dem iPhone eingesprochene Aufgaben automatisch in Things auf dem Mac importiert.

Die iOS-Variante von Things wurde optisch nochmals aufpoliert, was sich an den Icons und den äußerst dezenten Farbverläufen bemerkbar macht. Hier und da wurden einige Pixel zur Perfektion geschubst. Das Endresultat sieht wahrlich wunderschön aus – wenn man das von einer GTD-App behaupten darf.

Eine sehr interessante Neuerung ist der scrollende Kalender zur Datumsauswahl: Statt auf die Standard-Zahlenräder von iOS, oder den eingebauten Kalender zu vertrauen, setzt Cultured Code auf eine Mischlösung. Die Monatsansicht der Datumsselektion kann einfach vertical gescrollt werden, um schnell ein passendes Datum in den kommenden Wochen zu finden. Wer langfristig plant (und auf dem kleinen iPhone-Bildschirm arbeitet), wird dieses Feature sicherlich abgöttisch verehren.

Außerdem bringen die Entwickler einige
Communitywünsche ein:

Finally, Things 2 brings some often-requested improvements for iOS: you can now cancel a todo by tapping and holding its checkbox, you can tell Things to log completed to-dos automatically after you check them off, and lastly, we have greatly improved the accessibility of Things when using VoiceOver.

Things ist wahlweise im iTunes App Store oder im Mac App Store zu haben.